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Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB) der Fußpflege- und Massageschule Fay
Anbieterin und Vertragspartnerin
Silvia Fay
Fasanenweg 18
73230 Kirchheim u.T.
Telefon: 0711 2070 9585 00
E-Mail: info@ausbildungen-fay.de
§ 1 – Geltungsbereich
(1) Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen gelten für alle Ausbildungs-, Seminar- und Kursangebote von Frau Silvia Fay (nachfolgend „Anbieterin“) im Bereich Fußpflege und Massage sowie für alle hiermit zusammenhängenden Vertragsverhältnisse mit den Teilnehmerinnen und Teilnehmern (nachfolgend „Teilnehmer“).
(2) Die AGB gelten unabhängig davon, unter welcher Bezeichnung die Ausbildungs-, Seminar- oder Kursangebote geführt werden, insbesondere auch bei Angeboten, die unter der Bezeichnung Fußpflegeschule, Massageschule oder vergleichbaren Schulungs- oder Ausbildungsangeboten angeboten werden.
(3) Abweichende, entgegenstehende oder ergänzende Geschäftsbedingungen der Teilnehmer finden keine Anwendung, es sei denn, die Anbieterin stimmt ihrer Geltung ausdrücklich in Textform zu.
§ 2 – Begriffsdefinitionen
(1) Der Begriff „Seminar“ wird in diesen AGB stellvertretend für alle angebotenen Kurse, Ausbildungen, Schulungen und Weiterbildungen im Bereich Fußpflege und Massage verwendet.
(2) Teilnehmer sind sowohl Verbraucher als auch Unternehmer.
(3) Ein Verbraucher ist jede natürliche Person, die ein Rechtsgeschäft zu Zwecken abschließt, die überwiegend weder ihrer gewerblichen noch ihrer selbständigen beruflichen Tätigkeit zugerechnet werden können.
(4) Unternehmer ist jede natürliche oder juristische Person oder eine rechtsfähige Personengesellschaft, die bei Abschluss eines Rechtsgeschäfts in Ausübung ihrer selbständigen beruflichen oder gewerblichen Tätigkeit handelt.
(5) Mit der Anmeldung zu einem Seminar gibt der Teilnehmer ein verbindliches Angebot zum Abschluss eines Vertrages ab. Der Vertrag kommt erst mit der Anmelde- bzw. Teilnahmebestätigung durch die Anbieterin zustande.
§ 3 Anmeldung und Vertragsschluss
(1) Die Anmeldung zu einem Seminar kann schriftlich, per E-Mail, über ein Online-Anmeldeformular oder auf sonstigem von der Anbieterin vorgesehenem Weg erfolgen und stellt ein verbindliches Angebot des Teilnehmers zum Abschluss eines Vertrages dar.
(2) Der Vertrag kommt erst mit der Anmelde- bzw. Teilnahmebestätigung durch die Anbieterin zustande. Die Bestätigung erfolgt per E-Mail. Ein Anspruch auf Teilnahme an einem Seminar besteht nicht.
(3) Mit der Anmeldung zu einem Seminar erkennt der Teilnehmer die jeweils gültigen Allgemeinen Geschäftsbedingungen der Anbieterin als verbindlich an.
§ 4 – Preise
(1) Die von der Anbieterin angegebenen Preise beinhalten sämtliche Preisbestandteile.
(2) Die Anbieterin ist gemäß § 4 Nr. 21 Buchst. b UStG von der Umsatzsteuer befreit. Eine Ausweisung der Umsatzsteuer erfolgt daher nicht.
§ 5 – Leistungsumfang
(1) Gegenstand des Vertrages ist die Durchführung des jeweils gebuchten Seminars im Bereich Fußpflege oder Massage. Inhalt, Umfang, Dauer und Ablauf des Seminars ergeben sich aus der jeweiligen Seminarbeschreibung, der Anmelde- bzw. Teilnahmebestätigung sowie den ergänzenden Informationen der Anbieterin.
(2) Die Teilnahme an einem Seminar berechtigt den Teilnehmer weder zur Vornahme medizinischer Heilbehandlungen noch zur Führung einer Berufsbezeichnung, die einen staatlich anerkannten Abschluss voraussetzt. Die Seminare vermitteln Fertigkeiten im nicht-medizinischen Wellnessbereich.
(3) Die Anbieterin behält sich vor, aus organisatorischen oder sachlichen Gründen notwendige Änderungen hinsichtlich des Seminarablaufs, der zeitlichen Einteilung, des Seminarortes oder der eingesetzten Lehrkräfte vorzunehmen, sofern der Gesamtcharakter des Seminars dadurch nicht wesentlich verändert wird.
§ 6 – Zahlungsbedingungen
(1) Mit der Anmelde- bzw. Teilnahmebestätigung wird eine Anzahlung in Höhe von 290 € der Gesamtsumme fällig. Die Anzahlung ist innerhalb von 7 Tagen nach Zugang der Anmelde- bzw. Teilnahmebestätigung auf das von der Anbieterin benannte Konto zu überweisen.
(2) Der verbleibende Restbetrag der Teilnahmegebühr ist spätestens vier Wochen vor Beginn des jeweiligen Seminars zur Zahlung fällig, sofern in der Anmelde- bzw. Teilnahmebestätigung nichts Abweichendes vereinbart wurde.
(3) Gerät der Teilnehmer mit der Zahlung in Verzug, ist die Anbieterin berechtigt, den Teilnehmer von der weiteren Teilnahme am Seminar auszuschließen, bis der vollständige Rechnungsbetrag beglichen ist. Weitergehende gesetzliche Rechte bleiben unberührt.
(4) Maßgeblich für die Einhaltung der Zahlungsfristen ist der jeweilige Zahlungseingang auf dem Konto der Anbieterin.
§ 7 – Widerrufsrecht
(1) Verbraucher haben das Recht, binnen vierzehn Tagen ohne Angabe von Gründen den Vertrag zu widerrufen. Die Widerrufsfrist beträgt vierzehn Tage ab dem Tag des Vertragsschlusses.
(2) Um das Widerrufsrecht auszuüben, muss der Teilnehmer die Anbieterin in Textform (z. B. per E-Mail) über seinen Entschluss, diesen Vertrag zu widerrufen, informieren.
(3) Im Falle eines wirksamen Widerrufs hat die Anbieterin alle vom Teilnehmer erhaltenen Zahlungen unverzüglich und spätestens binnen vierzehn Tagen ab dem Tag zurückzuzahlen, an dem die Mitteilung über den Widerruf dieses Vertrages bei der Anbieterin eingegangen ist.
(4) Das Widerrufsrecht erlischt vorzeitig, wenn das Seminar vor Ablauf der Widerrufsfrist beginnt und der Teilnehmer ausdrücklich zugestimmt hat, dass die Anbieterin vor Ablauf der Widerrufsfrist mit der Leistung beginnt.
### Widerrufsbelehrung ###
Widerrufsrecht
Verbraucher haben das Recht, binnen vierzehn Tagen ohne Angabe von Gründen diesen Vertrag zu widerrufen.
Die Widerrufsfrist beträgt vierzehn Tage ab dem Tag des Vertragsschlusses.
Ausübung des Widerrufs
Um Ihr Widerrufsrecht auszuüben, müssen Sie die Anbieterin:
Silvia Fay, Fasanenweg 18, 73230 Kirchheim u. T., info@ausbildungen-fay.de
in Textform (z. B. per E-Mail) mittels einer eindeutigen Erklärung über Ihren Entschluss, diesen Vertrag zu widerrufen, informieren.
Zur Wahrung der Widerrufsfrist reicht es aus, dass Sie die Mitteilung über die Ausübung des Widerrufsrechts vor Ablauf der Widerrufsfrist absenden.
Folgen des Widerrufs
Wenn Sie diesen Vertrag widerrufen, hat die Anbieterin Ihnen alle Zahlungen, die sie von Ihnen erhalten hat, unverzüglich und spätestens binnen vierzehn Tagen ab dem Tag zurückzuzahlen, an dem die Mitteilung über Ihren Widerruf dieses Vertrages bei der Anbieterin eingegangen ist.
Für diese Rückzahlung wird dasselbe Zahlungsmittel verwendet, das Sie bei der ursprünglichen Transaktion eingesetzt haben, es sei denn, es wurde ausdrücklich etwas anderes vereinbart.
Erlöschen des Widerrufsrechts
Das Widerrufsrecht erlischt vorzeitig, wenn das Seminar vor Ablauf der Widerrufsfrist beginnt und der Teilnehmer ausdrücklich zugestimmt hat, dass die Anbieterin vor Ablauf der Widerrufsfrist mit der Leistung beginnt.
### Ende der Widerrufsbelehrung ###
§ 8 – Stornierung/Rücktritt durch den/die Teilnehmer/in
(1) Der Rücktritt vom Vertrag durch den Teilnehmer ist in Textform (z. B. per E-Mail) gegenüber der Anbieterin zu erklären.
(2) Tritt der Teilnehmer nach Ablauf der Widerrufsfrist vom Vertrag zurück, ist die Anbieterin berechtigt, eine pauschalierte Rücktrittsentschädigung zu verlangen.
(3) Die pauschalierte Rücktrittsentschädigung beträgt:
– bis 4 Wochen vor Seminarbeginn: 290 €
– ab 4 Wochen bis 7 Tage vor Seminarbeginn: 50 % der Seminargebühr
– ab 7 Tage vor Seminarbeginn: 100 % der Seminargebühr
(4) Eine bereits geleistete Anzahlung in Höhe von 290 € wird auf die Rücktrittsentschädigung angerechnet.
(5) Der Teilnehmer hat jederzeit die Möglichkeit, einen geeigneten Ersatzteilnehmer zu benennen. In diesem Fall entfallen die Rücktrittskosten, sofern der Ersatzteilnehmer die Teilnahmevoraussetzungen erfüllt und der Anbieterin rechtzeitig benannt wird.
§ 9 – Nichtteilnahme / Erkrankung
(1) Nimmt der Teilnehmer ohne vorherige wirksame Rücktrittserklärung nicht an dem gebuchten Seminar teil oder bricht er das Seminar vorzeitig ab, besteht kein Anspruch auf Rückerstattung der Seminargebühr.
(2) Eine Erkrankung des Teilnehmers – auch bei Vorlage eines ärztlichen Attests – berechtigt nicht zu einer kostenfreien Stornierung oder zu einer Rückerstattung der Seminargebühr.
(3) Unabhängig davon kann die Anbieterin im Einzelfall aus Kulanz eine Umbuchung auf einen späteren Seminartermin ermöglichen. Ein Anspruch hierauf besteht nicht.
§ 10 – Kündigung / Rücktritt seitens der Anbieterin
(1) Die Anbieterin ist berechtigt, vom Vertrag zurückzutreten oder ein Seminar abzusagen, wenn eine festgelegte Mindestteilnehmerzahl nicht erreicht wird oder aus wichtigen organisatorischen Gründen eine Durchführung des Seminars nicht möglich ist.
(2) In den Fällen des Absatzes (1) werden bereits geleistete Zahlungen vollständig zurückerstattet. Weitergehende Ansprüche des Teilnehmers bestehen nicht.
(3) Bei Ereignissen höherer Gewalt, die der Anbieterin die Durchführung des Seminars wesentlich erschweren oder unmöglich machen, ist die Anbieterin berechtigt, vom Vertrag zurückzutreten. In diesem Fall werden bereits geleistete Zahlungen zurückerstattet; weitergehende Ansprüche bestehen nicht.
§ 11 – Teilnahmenachweis
(1) Nach erfolgreicher Teilnahme an einem Seminar erhält der Teilnehmer eine Teilnahmebescheinigung.
(2) Voraussetzung für die Ausstellung einer Teilnahmebescheinigung ist die vollständige Teilnahme am Seminar, die vollständige Begleichung der Seminargebühr sowie der Nachweis der im Seminar vermittelten theoretischen und praktischen Kenntnisse.
Bei Ausbildungen oder Seminaren, die eine theoretische und/oder praktische Prüfung vorsehen, setzt die Ausstellung der Teilnahmebescheinigung das Bestehen dieser Prüfung(en) voraus.
(3) Die Teilnahmebescheinigung stellt keinen staatlich anerkannten Abschluss dar und berechtigt nicht zur Führung einer geschützten Berufsbezeichnung.
§ 12 – Haftung
(1) Die Anbieterin haftet nach den gesetzlichen Bestimmungen, sofern der Teilnehmer Ansprüche geltend macht, die auf Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit, einschließlich Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit ihrer Vertreter oder Erfüllungsgehilfen, beruhen.
(2) Im Übrigen haftet die Anbieterin nur nach dem Produkthaftungsgesetz wegen Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit oder wegen der schuldhaften Verletzung wesentlicher Vertragspflichten (Kardinalpflichten).
(3) Der Schadensersatzanspruch für die Verletzung wesentlicher Vertragspflichten (Kardinalpflichten) ist auf den vertragstypischen vorhersehbaren Schaden begrenzt, soweit nicht zugleich ein weiterer Fall zwingender Haftung nach Absatz 1 oder 2 gegeben ist.
(4) Eine Änderung der Beweislast zum Nachteil des Teilnehmers ist mit den vorstehenden Regelungen nicht verbunden.
(5) Die Teilnahme an praktischen Übungen erfolgt auf eigene Verantwortung. Für Schäden, die durch unsachgemäße Anwendung der vermittelten Inhalte oder durch Nichtbeachtung der Anweisungen entstehen, übernimmt die Anbieterin keine Haftung.
(6) Für mitgebrachte Gegenstände, insbesondere Kleidung, Wertgegenstände oder Arbeitsmaterialien, übernimmt die Anbieterin keine Haftung.
§ 13 – Datenschutz
(1) Die Anbieterin erhebt, verarbeitet und nutzt personenbezogene Daten der Teilnehmer ausschließlich im Rahmen der gesetzlichen Bestimmungen, insbesondere der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) und des Bundesdatenschutzgesetzes (BDSG).
(2) Personenbezogene Daten werden ausschließlich zum Zwecke der Durchführung und Abwicklung der Seminaranmeldung, der Durchführung des Seminars sowie zur Erfüllung gesetzlicher Verpflichtungen verarbeitet.
(3) Eine Weitergabe personenbezogener Daten an Dritte erfolgt nur, soweit dies zur Vertragsabwicklung erforderlich ist oder eine gesetzliche Verpflichtung hierzu besteht.
(4) Die Teilnehmer haben das Recht auf Auskunft über die zu ihrer Person gespeicherten Daten sowie – sofern die gesetzlichen Voraussetzungen vorliegen – das Recht auf Berichtigung, Löschung oder Einschränkung der Verarbeitung ihrer personenbezogenen Daten.
(5) Weitere Informationen zum Datenschutz, insbesondere zu Art, Umfang und Zweck der Datenverarbeitung sowie zu den Rechten der Betroffenen, sind der gesonderten Datenschutzerklärung der Anbieterin zu entnehmen.
§ 14 – Vertragssprache
Die Vertragssprache ist deutsch.
§ 15 – Schlussbestimmungen
(1) Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des UN-Kaufrechts.
(2) Ist der Teilnehmer Kaufmann, eine juristische Person des öffentlichen Rechts oder ein öffentlich-rechtliches Sondervermögen, ist Gerichtsstand für alle Streitigkeiten aus dem Vertragsverhältnis der Sitz der Anbieterin.
(3) Sollten einzelne Bestimmungen dieser AGB ganz oder teilweise unwirksam sein oder werden, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen unberührt.
(4) Änderungen oder Ergänzungen dieses Vertrages bedürfen der Textform. Dies gilt auch für die Änderung dieses Textformerfordernisses.
Stand 11.02.2026